Die Konsonanten erzeugen, ebenso wie die Vokale, spezifische Schwingungen, auf die der Körper schnell reagiert und mit ihnen in die Resonanz geht. Wo und wie sie wirken, erfährst Du am besten, wenn Du damit spielst und deine Empfindungen im Körper beobachtest.

Spreche oder singen sie in einer Dir angenehmen Tonlage nachdem Du zuerst tief eingeatmet hast. Das Sprechen oder Singen geschieht immer beim Ausatmen.

„F und V“. F und V erzeugen eine wohltuende Resonanz im Beckenbereich. Sie wirken belebend und entspannend, sie wecken auf und bringen etwas Neues in Bewegung. Mit anderen Worten, sie geben neue Impulse. Beispielwörter: Freude, Friede, Freiheit, verbunden, Vater, vollkommen…

„H (HHH)“. Dieser Konsonant vervielfacht die Wirkung der Vokale, und verdeutlicht alle Vokale. Er wirkt in der Körpermitte, im Zentrum. Wie die Sonne ihr Licht und Wärme in alle Richtungen strahlt, so verbreitet sich seine Energie nach allen Seiten. Das H geht auch leicht in einen Seufzer über, der hilft, Bedrückendes und Schweres loszulassen. Gestaute und verbrauchte Energie kann mit jedem Seufzer abgegeben werden. Seufze öfter, das tut gut. Finde Begriffe, die mit einem H beginnen – halten, hören, Hilfe, Honig, Hallo…

„K,P,T“ Diese Konsonanten werden explosionsartig, kurz, eher hart ausgesprochen und wirken wie kleine Stöße in unserem Körper. Sie regen unser Zwerchfell an, wirken klärend, reinigend und brechen Blockaden auf. Spreche diese klar und deutlich, weil dadurch ihre Kraft voll zur Entfaltung kommt. Sie sorgen für eine kurze Unterbrechung und verursachen einen Moment der Stille. Darin liegt ihre Wirkung verborgen. Auch hier findest Du Wörter, wie: kurz, klein, Park, Peter, Talent, Tempo….

„G,B,D“ sind die weicheren Stoßkonsonanten. Beobachte mal, wo Du sie körperlich spürst. Die Worte dazu: Glück, Gaumen, Glaube, Blume, Baum, Brücke, Donner, Dalie, dringend…

Das „G“ steht auch für den Anfang. Es bringt etwas ins Rollen.

Beispielsweise in Wörtern wie Güte, Geburt, geben, glühen, gleiten, Gang…Finde weitere Begriffe und lasse sie auf Dich wirken…

„L (LLL)“. Dieser Konsonant macht weich, weit, warm und lockert den Nacken, im Kiefer- und auch im Beckenbereich. Spreche oder singe in Stresssituationen ein paar Mal „lalalalalala“. Die Kehle und der Nacken werden damit wunderbar gelockert. Probiere es aus! Eine Wohltat! Worte dazu: Liebe, lachen, loslassen, Leben, lustig…

„M (MMM)“. Dies ist der einzige Konsonant, der mit geschlossenem Mund gesprochen oder gesungen wird. So entsteht Summen. Es erzeugt eine feine Vibration in den Zellen, es regt den Kreislauf an, ist wie Balsam für das Nervensystem, es wärmt uns und wirkt ganzheitlich wohltuend. Zusätzlich aktiviert es die rechte Gehirnhälfte. Summe öfter, laut oder leise, in verschiedenen Tonlagen, langsam oder mit flottem Rhythmus, mit eigener Melodie oder begleitend zu anderen Liedern. Dein Körper wird es Dir danken. Summen erneuert die Zellen, löst emotionale und mentale Spannungen auf , hilft bei Problemen mit der Kehle, Bronchien, Lunge oder Herzen und bei Kommunikationsschwierigkeiten. Wörter dazu: Mama, Morgen, Mut, Mitgefühl, mehr..

„N (NNN)“. Dieser Konsonant wird ganz weich ausgesprochen. Er löst und entspannt im Hals, Nacken und oberen Brustbereich. Er regt das Lächeln an, das wiederum eine positive Resonanz im ganzen Körper auslöst. Wenn Du das „N“ sprichst oder singst, tust Du Deinen Augen gut, Du schärfst Deine Sinne und aktivierst die linke Gehirnhälfte. Worte dazu: Nase, neu, Nacht, Norden, Nina…

„R (RRR)“. Dieser Konsonant ist ein Vitalitäts-Spender. Er vibriert in der ganzen Wirbelsäule, belebt die Sinne und entfacht das innere Feuer. Ein wenig Knurren tut gegen aufgewühlte Emotionen gut. Schnurren ist ein Zeichen für Wohlbefinden. Katzen wissen das! Brauchst Du Mut? Spreche oder singe „rrrrrrrr“, das hilft! Worte dazu: richtig, Raum, Rose, Ruhe, Resonanz, Ritual…

„W “. Dieser Konsonant ist das beste Schlafmittel. Probiere es aus bevor Du zu Bett gehst. Atme gut ein und beim Ausatmen sprich oder töne ein langgezogenes W, WI, WA, WO, WU, W. Worte dazu: Warum, wie, wann, wer, was, wenn…

„S ,SSS,SCH“. Lt.  den Chinesen erhöht das „S“ die Energie der Lungen, das „SCH“ die Energie der Leber. „SCH“ regt an, verbessert die Bauchatmung und trainiert das Zwerchfell. Beide Laute heben die Stimmung und machen gute Laune. Dazu eine kleine Übung: Atme gut ein, halte kurz inne und atme mit einem langen „SSS“ oder „SCH“ aus. Wiederhole das einige Male. Du wirst Dich schnell wohler fühlen. Worte dazu: Schule, schnell, schauen, Schinken, Schenken, schrauben, schmunzeln…

Eine kleine, sehr wirksame Übung mit „Sch“

Kinder spielen oft „Zug fahren“ mit dem „Sch“. Mach es ihnen nach. Du stehst aufrecht, fest am Boden, Füße hüftbreit auseinander mit leicht gebeugten Knien. Stell Dir vor, der Zug fährt gleich los und fährt langsam an. Du machst „Sch, sch, sch….“ und wirst immer schneller, um in die nächste Station einzufahren. Da wirst Du mit Deinem „Sch, sch, sch…“ immer langsamer bis Du angekommen bist. Wenn Du die Arme dazu nimmst und sie, wie die Streben bei den Rädern, drehst, wird die Übung noch wirkungsvoller.

„Z“ ist ein Konsonant, der den Flug der Bienen oder Fliegen erinnert. Hast Du gemerkt, wo er gebildet wird? Ja, genau ganz vorne, zwischen den Zähnen. Die Zunge und der Mund vibrieren leicht und es kitzelt etwas. Lass unbedingt Deinen Kiefer dabei locker. Wenn Du gleichzeitig Deinen Mund in alle Richtungen bewegst, verbessert sich Deine Artikulation.

Ich wünsche Dir jetzt viel Spaß mit den Konsonanten. Wenn Du willst, schreibe mir Deine Erfahrungen oder Fragen hier im Kommentar oder per Email unter irisb45@gmail.com.

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Deine Iris